2014-05-07 RP Steine suchen und Katastrophenalarm

Beitragvon LyAvain » 20.05.2014 15:59

Ly liest im Tagebuch und lächelt... Lillys Bericht zeigte die Geschehnisse aus einer völlig anderen Sicht... Dann nimmt sie eine Feder und beginnt zu schreiben.

Ich war im Sumpf unterwegs gewesen und kam gerade zurück ins Späherland. Am Aenignaschrein bemerkte ich dass jemand dort kniete und betete... Es war Susi. Ich wartete mit etwas Abstand um sie nicht zu stören. Als die Schamanin regina mich bemerkte stand sie auf und sprach mich auf den Obelisken an den wir suchen wollten. Da wir zwei nichts weiter vorhatten war die Gelegenheit günstig.
Aurelia die dazukam hörte zu und bot an mit zu suchen. Sie hatte die Schamanin regina aber wegen eines Traums gesucht und brauchte ihren Rat.

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Während sie sich noch unterhielten gesellte sich Mine dazu, sie suchte mal wieder Rimo. Auch sie bot an mit zu suchen. Genauso Sirena, die angelockt durch die Gruppe Amazonen ebenfalls dazu kam.
Also gingen wir zum Steg, bestiegen einige Kanus und paddelten Richtung Flussmündung wo sich laut Sandys Büchern der Obelisk befinden musste. Er war vom Fluss ins Meer gespült worden, also musste er irgendwo im Bereich der Flussmündung und der Meeresenge sein.
Afra die angelockt durch unsere Rufe aus dem Sumpf gepaddelt kam wollte natürlich wissen was wir suchten. Wir erklärten es ihr und gemeinsam suchten wir. Rimo die am Ufer aufgetaucht und zu Afras Kanu geschwommen war, suchte eifrig mit.
Das Wasser war erstaunlich klar, aber wir fanden im Sand des Meeresboden nichts, was auch nur annähernd so aussah wie ein fraugrosser Stein.

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Resigniert gaben wir auf und beratschlagten was nun zu tun sei. Da sprach Aurelia wieder von ihrem Traum und von lautem Wasser. Nach einigem Hin- und Hergrübeln kamen wir darauf, dass damit vielleicht der andere Fluss im Eulenwald gemeint war. Denn der endete an einem Wasserfall, der sich die Klippe hinab ins Meer stürzte.
Also paddelten wir am Ufer entlang nach Westen. In der kleinen Bucht starrten wir ins Wasser.

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Aber auch hier sahen wir durch das klare Wasser nichts auffälliges. Plötzlich wedelte Rimo ganz aufgeregt mit den Armen. Sie hatte direkt am Fuss des Wasserfalls etwas gesehen. Aurelia sprang ins Wasser und tauchte unter. Als sie wieder auftauchte, strahöte sie über das ganze Gesicht. Wir hatten den Stein gefunden. Allerdings lag er am Fuss des Wasserfalls halb im Sand begraben.
Nun überlegten wir, wie man den Stein heben könnte. Meine erste Idee einen Kran zu bauen, so wie beim Sternguckedingen, war nicht realisierbar, da die Felsen oben zu wenig halt für sowas boten.

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Dann sagte Afra, sie könne den Stein allein tragen, aber sie sei kein Fisch. Solange könne sie die Luft nicht anhalten. Also grübelten wir weiter.
Plötzlich meinte sie, man könne doch einen Weinschlauch mit Luft füllen, dann könnte Afra zwischendurch Luft holen. Das ginge aber auch nicht wirklich, da der Schlauch mit Luft als Schwimmer dienen würde. Aber wenn man den Schlauch mit genügend Steinen beschweren würde, so wie ein Fischernetz, dann müsste es gehen. Rimo wollte den Weinschlauch halten für Afra, doch brauchte sie dann auch einen... Mine war davon nicht begeistert, aber Rimo war nicht zu bremsen...
Aber wo sollte Afra den Stein hintragen? Zu lang durfte die Strecke auch nicht sein. Mir fiel auf, dass unter der Brücke das Ufer nicht so steil war. Ich fragte Afra ob sie es bis dahin schaffen würde. Denn dort könnte man den Stein auf ein Floss umladen, so wie Sirena es vorgeschlagen hatte.
Afra würde das Ganze ausprobieren, bevor es ernst wurde. Bis dahin blieb uns noch Zeit genug Steine mit Loch als Gewichte zu finden. Und so beschlossen wir erstmal zurück zu paddeln. Unterwegs hatte ich die Idee, dass man ein Weinschlauchmundtück bestimmt so zurechtmachen könnte, dass man es im Mund behalten kann. Eine Art Schlauchverlängerung an den Weinschlauch und Riemen zum am Körper festbinden würden dafür sorgen, dass man beide Hände frei hat... Die Ideen wurden nicht weniger.
Unterhalb vom Dorf liess ich Mine, die bei mir im Boot sass, austeigen und fuhr dann weiter zum Anleger unterhaln des Späherlandes.

Einige Tage später nach dem Späherfeuer wollte ich Yve aufsuchen. Sandy und YohShi kamen mit. Als wir an Susis Heilerzelt vorbei kamen blieb Sandy stehen und probierte die Suppe. Sie schüttelte sich und schnitt Trockenfleisch hinein, dann fragte sie mich anch Gewürzen... Sie schmeckte die Suppe ab...
Plötzlich sagte jemand "Kala".
Es war Yve. Wir versuchten alle unschuldig zu gucken. Was niht wirklich gelang, aber das war zum Glück auch nicht notwendig.

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Die Priesterin wirkte sehr Müde und bemerkte unsere verlegenden Gesichter garnicht. Ich wollte wissen was sie so angestrengt hatte. Sie erzählte, dass die Alte, die wir an der Taverne getroffen hatten jetzt in der Höhle am Sumpf war. Dort kreisten auch seit einiger Zeit viele Raben. Nun wusste ich warum. Und diese Alte hatte sie schuften lassen. Wasser schleppen, Vorräte...
Da die Arbitra ihr gesagt hatte sie solle freundlich zu der Alten sein, war sie es... Yve ist manchesmal zu gutmütig. Freundlich heisst nicht, die Magd zu spielen.
Aber Yve erklärte, dass sie so versuchte rauszufinden, was es mit dem Blutmond und der Anwesenheit der Alten auf sich hatte. Aber sie hatte nicht mal den Namen erfahren. Da mussten wohl Späher ran.
Aurlia und Susi kamen um das Zelt und stutzten...
Ich sagte Yve, dass ich sie gesucht hatte und fragte sie, was sie mir über diesen Blutmond erzählen könne... Sie tat es. Aber wir gingen dazu ins Zelt, denn Yve umzufallen, so müde war sie.

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Es würde genug Anzeichen geben. Susi und sie beobachteten ständig den Himmel. Aber auch wenn wir noch einige Wochen Zeit hatten, beschlossen wir Vorräte zu sammeln, jagen zu gehen. Alle Amazonen die im Tiefland wohnten müssten wenn es so weit war ins Hochland umsiedeln. Genug Wasser würden wir haben, da der Brunnen in der Späherhöhle direkt mit der Aenignaquelle verbunden war. Und die hatte sogar den grossen Knall überlebt.
Susi meinte auch, wir müssten genug Schösslinge sammeln. Sonst würden wir Hunger leiden müssen. Wir verteilten die Aufgaben, wer sich um was kümmern würde. Ich würde die Fischerinnen und Jägerinnen anweisen Vorräte zu sammeln und ihnen zeigen wo sie ihre Sachen hinbringen sollten, damit sie im Falle der Katastrophe sicher waren.
Als Yve schliesslich einfach einschlief lösten wir die versammlung auf und gingen unseren Aufgaben nach...
Die Späherinnen würden wenn sich die gelegenheit ergab die Alte in ihrer Höhle beobachten...

Ly beendet den Bericht, pustet die Tinte trocken und schlägt dann das Buch wieder zu. Dann verlässt sie das Kartenhaus und beginnt ihre Runde...

Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

 

LyAvain
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