2014-05-21 RP Gold, Wilderer und Lauschangriff

Beitragvon LyAvain » 01.06.2014 15:10

Einige Späherinnen hielten sich im Späherland auf, als Smaragd dazukam... Da Svenja von Wilderern gesprochen hatte, gaben wir diese Informatin an Smaragd weiter. Wie leckte sich die Lippen und versprach sich drum zu kümmern. Susi die dazu kam , gab Smaragd zu verstehen, dass sie auf Geschenke wartete. Smaragd verstand sofort und grinste. YohShi freute sich und wollte Smaragd dabei helfen, das Problem zu lösen. Damit war das Thema gegessen... Ähm, das Problem gelöst.
Irgendwie hatte Smaragd ein Stück Gelbmetall wo viele Menschen glänzende Augen von bekamen. Sandy gab ihr eine Münze dafür und Smaragd dachte es wäre ein Handel. Dabei hatte Sandy ihr die Münze geschenkt, weil sie ihr zeigen wollte, was eine Münze ist. Am Ende lag das Stückchen Gold ganz vergessen auf den Strohballen. YohShi war nicht interessiert, weil man es nicht essen konnte, mir war es zu weich und ich bevorzugte Schmuck aus anderen Dingen, Susi hatte nur ihre Kräuter im Kopf und Sandy hatte genug davon.
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Spät in der Nacht brachte ich das Goldstückchen in die Späherhöhle. Nicht dass es noch hiess, hier gebe es Gold an den Bäumen.
Wir rätselten, was die eine Alte mit Khan gemeint hatte. Yve hatte garnichts aus den Alten rausbekommen. Also würden wir Späherinnen uns drum kümmern und die Alten in der Höhĺe belauschen. Auch Susi wollte mehr von denen wissen, da sie hoffte noch einiges lernen zu können.
Dann kam Aurelia zu Sandy und wollte das versprochene Schnapsfass für die Alten abholen. Sandy verschwand einige Zeit mit ihr in der Höhle, während wir anderen weitergrübelten und uns unterhielten. Als sie wiederkam hatte sie ein Fässchen unter dem Arm. Sie verabschiedete sich und verschwand in Richtung des Sumpfes.
Smaragd und Yohshi gingen Jagen und ich musste mich um meine neue Ladung Trockenfleisch kümmern.


Ein paar Tage später war Späherfeuer. Wir überlegten uns wo Mary ihr Baumhaus hinbauen konnte... Dafür kamen einige Plätze in Frage. Mary sollte nochmal genau überlegen wo sie hinwollte. Hinter dem Späherhaus im Dickicht wäre es am verstecktesten. Aber das sollte sie in Ruhe überlegen.
Svenja gab einen Bericht über ihre Erkenntnisse der Nachforschungen. Sie hatte rausgefunden, dass es diesen Blutmond schoneinmal gegeben hatte. Er fiel direkt mit der Erneuerungszeremonie der Hoheiten zusammen. Damals hatte die Königin irgendwas getan, so dass sie nur auf Bewährung weitere Zwölf Jahre leben durfte. Wenn sie dafür bestraft worden war musste es was ganz schlimmes gewesen sein. Denn wenn ich so überlegte, was die Arbitra schon für den Schutz des Landes alles getan hatte ohne grosse Auswirkungen seitens der Göttinnen, dann wagte ich garnicht dran zu denken, was das war.
Was mich etwas beunruhigte war die Tatsache, dass drei Mondzyklen nach dem Blumond die Erde so stark zitterte wie noch nie. Es hatte katastrophale Auswirkungen damals. Wenn ich an den grossen Knall vor über einem Jahr dachte, behagte mir das garnicht.
Jetzt nach der Erneuerung wo Amelie nicht mehr dran teilnahm, steht wieder ein Blutmond bevor. Das konnte kein Zufall sein. Sandy und Svenja hatten darum beschlossen mit Susi und Yve darüber zu sprechen.
YohShis Herz konnte sich an diese Ereignisse erinnern, wollte das Wissen aber nicht teilen, da es YohShi den Verstand kosten würde... Das war es nicht wert.

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YohShi meldete den Erfolg der Jagd. Ich war ihnen über die Berge gefolgt, da ich einen langen Knochen für eine neue Flöte brauchte und Susi nicht alles überlassen wollte. Sandy beauftrage sie, es der Kriegerin des Feuers, die gerade von der Reise zurückgekehrt war, zu unterrichten. Sie wollte sowieso ins Dorf zu Lilly, mit ihr eine Zwille bauen, also passte das. Mary sollte wegen des Baumhauses gucken und ich würde mal ein Ohr in die Höhle der Alten werfen. Sandy wollte sich um Vorräte kümmern. Wann auch immer dieser Blutmond erscheinen würde, wir wollten bestens gerüstet sein.
Ich schlich von hinten an die Höhle, als die Raben mich bemerkten, dämpfte ich ihr Interesse indem ich mit dem Geist hinausgriff wie Afra es mir einmal gezeigt hatte und lenkte sie ab. Ich war für sie einfach nicht da. Es war nicht leicht und es war anstrengend. Aber ansonsten hätte diese Blinde Alte mich sofort bemerkt. Es schien zu funktionieren und ich rückte ganz dich an den Hintereingang der Höhle. Ich hatte gehofft diese Gabe nie benutzen zu müssen, da ich Angst davor hatte die Kontrolle zu vrlieren. Aber Smaragd hatte mich zum Nachdenken gebracht, und jetzt hatte ich keine andere Möglichkeit. Die Alten zu beeinflussen hätte ich niemals geschafft. Aber die kleinen Geister der Vögel liessen sich gut manipulieren.
Aurelia war zu meinem Erstaunen auch da. Ich bemühte mich unsichtbar zu bleiben und lauschte.
Erst verstand ich nicht worum es ging. Nur dass die Alten Aurelia Göre nannten und sie herumkommandierten. Das ergab keinen Sinn. Was hatte die junge Trankmischerin mit den drei komischen Gestalten zu schaffen?

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Die Alten hatte eine SchnapsbrenneAparatur gebaut. Wie sie das geschafft haten entzog sich meinem Verständnis. Anscheinend hatte Sandys Schnaps sie auf den Geschmack gebracht.
Ich beobachtete erstmal nur und lauschte. Nach und nach bekam ich heraus, dass diese komischen Alten Aurelia prüfen sollten. Aber wofür? Es fiel das Wort Wicca... Das erinnerte mich an die Wyc'ya meines Volkes. Wyc'ya bedeutete Heilerin... Woher kamen diese Frauen, dass sie Worte benutzten die der Sprache meines Volkes so ähnlich waren?
An der Priesterin Yve, meiner Blutssschwester, liessen sie kein gutes Haar. Was auch immer Yve getan hatte, sie mochten sie nicht, was auch die Blessunren erklärte, die Yve gehabt hatte als sie so müde bei uns am Feuer auftauchte. Sie sprangen mit Aurelia auch nicht zimperlich um und untereinander gerieten sie auch immer wieder aneinander.
Aurelia musste eine Suppe probieren, ehe die Alte, die sie Eme nannten, sie ass... Als Aurelia fragte, warum sie die Alte denn vergiften wollen würde, sagte die, die sie alle Eme nannten: "Ich traue niemanden, noch nicht mal meinen Schwestern... Wenn du die Khan kennst, weisst du, woher ich das Misstrauen habe."
Kahn, da war es wieder. Wenn Sandy Recht hatte und damit Atrista gemeint war, musste sie mit der Arbitra einmal ganz heftig aneinander geraten sein. Die oberste Richterin des Landes würde zu solchen Mitteln greifen, wenn sie Eme als Gefahr eingestuft hatte... Das war aber wohl schon lange her. Laut der kleinen Krummen, die sich Hilde nannte 200 Jahre. Eme korrigierte sie und meinte eher 500 Jahre.
Irgendwie war die dritte Alte nicht zu sehen, sie war auf der anderen Seite vor der Höhle. Aber was die beiden alten schnatternden Weiber von sich gaben war informativ. Das Alter von über 500 Jahren sprach auch für die Arbitra...
Also war Eme in der Vergangenheit schon einmal mit der Arbitra aneinander geraten. Das galt es zu überprüfen.
Dann ging es um Blut... Anscheinend Blut von Aurelia. Irgendeinen Trank und Alraune. Ich hatte es mir notiert, wobei mir die Kontrolle über die Raben beinahe entglitten wäre. Ich liess das Schreiben und lauschte nur noch. Langsam begannen meine Muskeln zu zittern und ich schwitzte wie während eines Kampfes.
Ich verstand weiterhin, dass die drei wegen eienr Person hier waren, die besondere Kräfte hatte... Diese wollten sie prüfen. Anscheinend hatte Eme vorher gedacht es sei die Priesterin. Aber das war sie nicht geswesen. Auch Susi war es nicht...
Dann ging es um ein Totem was Aurelie finden musste. Aurelia wusste nicht was damit gemeint war, und sofort hakten die beiden Alten auf sie ein. Der tierische Geistführer war damit gemeint. Mein Volk hielt viel von solchen Geistführern. Nicht jeder hatte einen. Und nun sollte Aurelie sich einen suchen... Auch das Sprach dafür dass Wicca das gleiche war wie Wyc'ya... Denn diese hatten auch oft einen Geistführer.
Die kleine Krumme hatte Spinnen als geistige Führer. Ja, das passte zu ihr. Aurelia erzählte, dass sie als kleines Kind immer wusste, was Falter und Schmetterlinge von ihr wollten... Grunzen und stirnrunzeln und einiges an Gemecker war die Reaktion. Aurelia könne nciht mal Falter und Schmetterlinge auseinander halten.
Ich war völlig ausser Atem und langsam entglitten mir die etwas weiter entfernten Raben aus dem geistigen Griff. Wie man Kraft aus der Natur holte wusste ich nicht. Daher waren meine Kräfte aufgezehrt.
Sofort wusste die Alte Bescheid. Sie verstummte abrupt. Ich kroch völlig erschöpft tiefer in den Busch und liess dann alle Raben los. Meine Tarnung war aufgeflogen...
Die Alte Eme rief mich, ich solle aus dem Gebüsch kommen, was ich dann auch tat.

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Sie musterte mich durch die Augen ihrer Raben und auch die krumme Hilde und Aurelia sahen mich misstrauisch beziehungsweise neugierig an.
Die Alte wusste was ich getan hatte, das erkannte ich an ihrem Gesichtsausdruck.
Ich sagte ihr, ihre Vögel seien geschwätzig, darum hatte ich es tun müssen. Eme meinte, sie würden sie nur beschützen.
Als Aurelia mich mit Namen begrüsste, war Eme erstaunt und fraget Aurelia ob sie mich kennen würde. Diese meinte wir wären Schwestern. Eme strich um mich herum und schien fast zu wittern. Sie schüttelte den Kopf und meinte wir wären nicht verwandt, aber sie merkte das Blut der Priesterin in mir und wurde sofort twas abweisender.
Ich sagte, Yve und ich wären Blutsschwestern. Das schien sie zufrieden zu stellen. Irgendwas hatte sie gegen die Priesterin.
Hilde schien die Priesterin noch nicht zu kennen und Eme erklärte ihr, dass Yve einige Male in der Höhle gewesen war und gefühlte tausende Male nach ihrem Namen gefragt hatte. Manchmal war sie etwas ungeschickt meine liebe Bluttsschwester. Nur zuhören ohne was zu sagen, konnte oft mehr Fragen beantworten als direkt fragen. So hatte ich schnell heraus gefunden, dass die grosse alte Eme genannte wurde und die kleine Hilde.
Aurelia verteidigte die Priesterin und meinte, sie würde nur im Auftrag der Arbitra versuchen den Namen herauszufinden. Eme meckerte sofort, die Arbitra solle gefälligst selber herkommen, wenn sie was wollte.
Aurelia hielt dagegen, dass wir nur wissen wollten ob die drei eine Gefahr für das Land wären. Ich bestätigte das und fragte gerade heraus ob sie das seien, denn sie hatten viele Geheimnisse und stellten auch Fragen, ob ausgesprochene oder nicht. Eme grummelte und meinte sie habe die Fragen satt.
Deswegen hatte ich gelauscht und die Raben zum Schweigen gebracht, sagte ich zu ihr. Eme lachte meckend und meinte, es sei mir nicht gelungen. Dann wollte sie wissen, wer mir die Gedankenkontrolle beigebracht hatte. Ich hielt dagegen, wer denn nun fragen würde.
Eme lachte und meinte, ich hätte bei ihr Punkte gesammelt, aber ich solle aufhören Fragen zu stellen, dann würde sie auch aufhören zu fragen.
Dann erklärte ich, dass ich will nur wissen wollte, ob sie eine Gefahr für dieses Land sind, für Aurelia und die anderen Bewohner. Und solange ich da keine Antwort drauf hatte, würde ich forschen.
Eme guckte zu Hilde und forderte sie auf zu erklären.
Diese sagte ganz entrüstet sie wären doch keine Gefahr für das Land. Sie wollten halt nur unter sich bleiben.
Aurelia schaltete sich ein und meinte sie wäre nicht in Gefahr und die Arbitra hatte ihren Segen dazu gegeben. Ich sah sie erst ungläubig an, konnte in ihrem Gesicht aber keinen Hinweis auf eine Lüge entdecken.
Dann gab mir Eme die Bestätigung für Sandys Vermutung. Sie würden es nicht wagen dieser Göre kein Leid antun da in diesem Land die Khan regiert. Also meinten sie wirklich Atrista mit diesem alten Titel.
Dann verriet mir Eme auch noch den dritten Namen... Wo Opalja denn bliebe... Wie ich schon schrieb, Fragen werden oft schon beantwortet bevor man sie stellt wenn man nur gewillt ist zuzuhören.
Ich fragte noch, ob Aurelia später darüber erzählen dürfe, denn wichtige Ereignisse mussten im Archiv festgehalten werden. Sie durfte und ich war zufrieden.
Susi meinte nur, da würde nichts niedergeschrieben, denn es passiere ja nichts. Ich hielt dagegen, für Nichts würden sie aber immens viel Aufwand betreiben. Eme grinste nur und Hilde guckte mürrisch.
Ich machte Anstalten mich zu verabschieden. Da sprach mich Eme nochmal an und meinte sie würden gerne in Ruhe gelassen werden, nur wenn ich die Kleine aus dem Kriegerdorf sehen würde, welche ihr das Fell zum sitzen gegeben hätte, sollte ich ihr sagen, dass die Alte sich über einen Besuch freuen würde.
Wen sie wohl gemeint hat? Das würde ich aber noch rauskriegen.
Leider würde das noch einige Tage dauern, da zwischendurch noch einiges passierte. Dazu aber später mehr.
Ich verabschiedete mich dann und liess Aurelia mit den drei komischen Alten allein.

Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

 

LyAvain
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