2014-06-04 RP Drei komische Alte und Auri

Beitragvon LyAvain » 12.06.2014 14:46

Einen Tag nachdem wir den Stein mühsam quer durchs ganze Land geschleppt hatten gingen Sandy und ich nichtsahnend zum Schamanenkreis. Statt eines liegenden Steines der darauf wartete aufgerichtet zu werden, fanden wir den Stein aufrecht stehend vor. Ausserdem eine Horde überraschter Amazonen, die die drei Alten aus der Höhle misstrauisch anstarrten.
Beide Seiten schienen überrascht zu sein. Die Amazonen weil der Stein schon stand und die Alten hier waren und die drei Alten weil sie im Steinkreis nicht allein waren, sondern eine Horde Amazonen da war.
Klicke auf diese Leiste um das Bild in voller Größe anzuzeigen.
Bild

Irgendwas ging hier vor. Wieso stand der Stein schon? Wer hatte den aufgerichtet? Die Alten? Vielleicht. In denen steckte mehr als man sah...
Schliesslich rafften sich die drei Alten auf in den Kreis zu treten, nachdem sie lange getuschelt und gewispert hatten. Sie hatten irgendwas mit Aurelia vor, das wusste ich schon. Und aus den Bruchstücken, die ich dank meiner sehr guten Ohren mitbekam, wollten sie jetzt nicht abbrechen und nochmal anfangen. Sie hatten beschlossen das zu tun, was sie auch immer tun wollten. Mit Zuschauern...

Klicke auf diese Leiste um das Bild in voller Größe anzuzeigen.
Bild

Es gab einen kurzen Regenschauer und dann noch einen... Irgendwie war das merkwürdig, da das Wetter eigentlich eher sonnig war. Die Amazonen blieben...
Als die drei zum Stein traten, sah ich, dass die Arbitra ebenfalls da war. Und solange diese ruhig zusah, brauchten wir uns keine Sorgen zu machen. Also blieben die Amazonen ruhig am Rand stehen und die drei riefen Aurelia zu sich in die Mitte...
Sie wollten sie prüfen, da sie diejenige war, deren macht sie gespürt hatten. Susi war es nicht gewesen und Yve auch nicht, von der sie erst gedacht hatten, sie wäre es. Darum hatten sie Yve so in die Mangel genommen. Sie hatten sie geprüft, So wie sie Aurelia immer wieder geprüft hatten.
Die drei fragten Aurelia nach dem Dreifachgesetz, was auch immer das war. Aurelia konnte es erklären und die drei waren zufrieden. Alles was man anderen antut kommt dreifach zurück... Eine lobenswerte Regel, die einen davon abhielt unbedarft etwas zu tun.
Irgendwie bekam ich den Eindruck während der Fragen, als wenn die eine der Alten Aurelia für zu unreif hielt, die Prüfung abzulegen. Die anderen waren da auch der Meinung. Aber sie fanden Aurelia sollte die Chance bekommen...
Dann begannen sie Aurelias Fähigkeiten zu prüfen. Die Theorie hatte sie gut gelernt.
Zuerst musste Aurelia eine Pflanze wachsen lassen. Die junge Kräutermischerin steckte einen Samen in die Erde und richtete sich wieder auf. Hm, sowas konnte ich auch. Die dei lästerten und stichelten, dass das ja nicht alles wäre.

Klicke auf diese Leiste um das Bild in voller Größe anzuzeigen.
Bild

Aurelia schloss die Augen und breitete die Arme aus und lies es wieder regnen und die eine Alte meckerte, sie würde nicht gerne ertränkt. Dann liess sie wieder die Sonne scheinen... DAS war schon etwas, was ich nicht konnte. Und nun konzentrierte sie sich auf ihren Samen und siehe da. Langsam kam ein Trieb aus der Erde, für uns langsam aber für eine Pflanze blitzschnell. So schnell hatte ich noch nie etwas wachsen sehen.
Die Prüfung hatte sie bestanden. Neben mir murmelte YohShi ganz erstaunt, ob Aurelia so auch Hasen machen könnte, die wären leckerer als Pflanzen.
Dann sollte Aurelia zeigen, dass sie die Elemente beherrschte.
Aurelia verkündete sie würde das Feuer rufen. Ich sah bei dem Wort Feuer unwillkürlich zum Himmel, da ich mich sofort an die brennenden Felsen erinnerte die mal vom Himmel fielen als der Vulkan schlecht gelaunt war.
Aber Aurelia liess nur einen Flammenring um den Obelisken herum erscheinen. Nur... Das war schon erstaunlich genug. Dann überlegte sie ob sie den Wind rufen sollte, damit er das Feuer ausblies. Und irgendwas lief schief.

Klicke auf diese Leiste um das Bild in voller Größe anzuzeigen.
Bild

Der Wind kam, erst leicht und dann immer heftiger und plötzlich bildete sich ein Wirbel der ein Eigenleben zu haben schien. Ein leises luftiges Lachen war zu hören und der WInd tanze durch den Schamannkreis und wurde immer stärker und der Wirbel immer grösser. Uns flog der ganze Staub und Dreck um die Ohren. Cindy musste Lilly festhalten damit sich nicht wegflog.

Klicke auf diese Leiste um das Bild in voller Größe anzuzeigen.
Bild

Ehe es völlig ausser Kontrolle geriet schaffte Aurelia es den Wind zu verbannen. Das Feuer war längst erloschen.
Die drei völlig zerzausten Alten waren anscheinend nicht zufrieden. Die zeterten und liessen an Aurelia kein gutes Haar. Aber die Prüfung bestand aus drei Teilen.
Nun überlegten sie, was Aurelia noch tun sollte. Dann kam der einen die Idee, dass Aurelia den Herrscher des Waldes rufen sollte.
Aurelia konzentrierte sich und sprach leise Worte. Plötzlich war sie von Schmetterlingen umgeben. Aurelia lief kurz rot an und verscheuchte sie. Dann sah sie sich um, ob die Alten das mitbekommen hatten. Es schien nicht so, dass sie wie immer wenn sie zusammen waren sich gegenseitig neckten udn ärgerten. Aber ich vermutete, dass die Blinde trotz alle dem alles mitbekam.
Aurelia setzte erneut an und plötzlich trabten eine Hirschkuh und ein Hirsch in den Schamanenkreis. Edle Tiere und Smarag dund YohShi mussten sich stark zurückhalten nicht aufzuspringen und sie zu jagen. Aber irgendwie waren die beiden Tiere nicht gerade sanft. Sie bockten und rannten durch den Kreis und traten um sich. Die eine Alte bakm einen Huf vors Schienbein, wurde aber wohl nur gestriffen.
Auelia versuchte die beiden Tiere unter Kontrolle zu bringen. Aber es gelang ihr nicht. Die Hirschkuh verschwand wieder und der Hirsch aus. Doch dann trat ein Mann mit einem Geweih auf den einen Felsüberhang und sah in den Schamanenkreis hinab. Er schien ein Geist des Waldes zu sein. Ich war erstaunt. Doch er verschwnd wieder.

Klicke auf diese Leiste um das Bild in voller Größe anzuzeigen.
Bild

Während die drei Alten zeterten und diskutierten, sah Aurelia nicht gerade glücklich aus.
Schliesslich riefen die drei Alten die junge Amazone zu sich. Gespannt was nun beschlossen worden war, lauschten alle Anwesenden.

Klicke auf diese Leiste um das Bild in voller Größe anzuzeigen.
Bild

Was nun kam, war gerecht. Das hätte ich den zeternden Alten nicht zugetraut. Aurelia hatte die Prüfung versemmelt. Aber statt ihr nun ihre Kräfte zu nehmen, hatte sie noch eine Chance. Immerhin hatte sie nicht komplett versagt und ihr Wissen war hervorragend gewesen. Nur die Praxis war noch unzureichend. Daher wurde sie zur Wintersonnenwende ein zweites Mal geprüft. Und solange würden die Alten in Amazonien bleiben, denn sie hatten keine Lust die weite Reise ein weiteres Mal zu machen.
Aurelia war erleichtert und die Amazonen freuten sich auch für sie. Und ich hätte mich auf gefreut, wenn da nicht mit einem Mal er Blick von YohShi neben mir an mir vorbei zum Busch auf der anderen Seite gewesen wäre. Busch? Langsam sah ich an dem Busch rechts neben mir nach oben... Und... Da stand er.... Der Geweihmann! So dicht, dass ich ihn anfassen konnte.

Klicke auf diese Leiste um das Bild in voller Größe anzuzeigen.
Bild

Aber ich fasste ihn nicht an. Ich machte dass ich wegkam. Er war zwar friedlich, aber wer weiss ob das so blieb. Soviel Magie auf einem Haufen war schon stark grenzwertig. Aber wenn dann mystisch Wesen direkt neben einem lautlos in einem Busch auftauchten, wars dann doch zuviel.
Ich lief zurück ins Spährland und grübelte über das Gesehene und Gehörte nach...

Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

 

LyAvain
Benutzeravatar
Forengeist