2014-06-16 RP Planungen am Strand und die Alte

Beitragvon LyAvain » 29.06.2014 15:29

Am Späherfeuer überlegten Sandy und ich uns wie wir Svenja weiter ausbilden konnten. Uns kamen einige Ideen. 
Als Svenja auftauchte bat Sandy sie um eine Zusammenfassung ihrer Erforschungen bezüglich des Blutmondes. Sie gab in kurzen, knappen Sätzen einen Bericht.

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"Susi habe ich gar nicht vor dem Blutmond antreffen können. Yve muss sie in Kenntniss gesetzt haben.
Ich hatte mehrmals vergeblich versucht, Yve zu erreichen, mit ihr zu sprechen. Hatte aber bei meinen Rundgängen immer die Augen offen und Yve schließlich zufällig antreffen können.
Fast hätte ich sie wieder verpasst. Aber dank eines kleinen Sprints..."
Svenja lächelte und setzte sich erstmal. Sie hatte in ihrem Eifer im Stehen den Bericht angefangen...
"Ich habe Yve von meinen und Sandy's Entdeckungen berichtet. Sie hörte sehr aufmerksam zu und war schockiert, als sie erfuhr, dass die Königin Amelie einmal vor sehr langer Zeit nur auf Bewährung ihren Götterschlaf halten durfte.
Yve versprach, mit Susi darüber zu reden. Und das hat sie auch getan.
Das Ritual hat, soweit ich das beurteilen kann, ja auch so geklappt."
Svenja hatte gute Arbeit geleistet und wurde dafür gelobt.
Dann gingen wir die neue Feuerstelle am Strand besichtigen. 
Wir setzten uns hin und ich machte Feuer. Wir unterhielten uns mit Svenja über ihre Arbeiten. Ihre nächste Aufgabe würde eine Zusammenfassung über unsere Götterwelt, welchen Kasten sie als Schutzgöttinnen dienten und deren Farben sein. Svenja versprach ordentliche Arbeit zu leisten. Sie fing an Peter völlig zu ersetzen. Sie arbeitete sehr gewissenhaft und ordentlich. Wir würden bald mit Atrista reden müssen...

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Dann kamen wir auf Feste und darauf zu sprechen warum ich keinen Alkohol trank. Sogar Afra hatte mir niemals von ihrem Naps angeboten. Sie wusste von meiner Angst die Kontrolle zu verlieren und auch den Grund dieser Angst.
Schliesslich sprachen wir auch darüber, dass mit dem Sieg Lunaris noch nicht alles ausgestanden sei. Svenja fasste das, was sie in Büchern gelesen hatte zusammen.
"Das wohl zweitschwerste Erdbeben der Geschichte unseres Landes trug sich ungefähr drei Monde nach dem Blutmond zu. Jenem Blutmond, der genau mit der Erneuerung der Hoheiten zusammenfiel. 
Es gab auch schon Missernten, Feuersbrünste, Vulkanausbrüche, Plündereien und andere kleinere oder größere Katastrophen nach Blutmonden. Alle innerhalb etwa eines halben Jahreslaufes nach den Blutmonden.
Aber es gab auch schon Blutmonde, nach denen nichts passiert ist."
Wenn der Vulkan jemals wieder ausbrechen würde, bliebe nichts von Amazonien übrig. Er war tief verschüttet und würde das Land zerstören, sollte er jemals wieder ausbrechen.
"Ich habe in den Aufzeichnungen im Archiv etwas über eine Stadt gelesen..." ergänzte Svenja dann. "Eine Stadt, die zum großen Imperium gehörte. Jenes, dass man als "Rom" bezeichnet. Irgendwas mit Pomb..."
Wir würden nachschlagen müssen wie die Stadt hiess...
"Es soll eine große, lebendige Stadt gewesen sein..." fuhr Svenja fort. "Und diese Stadt wurde von einem Vulkan verschluckt. Einem Vulkan, von dem alle dachten, er sei erloschen..."
Svenja verstand es einem Mut zu machen. Aber ihre Recherchen waren perfekt und fehlerfrei. 
Irgendwie kamen wir auf diese komischen Leute aus dem Norden zu sprechen, die damals eine Zeit lang in Amazonien wohnten. So kamen wir auch auf Yve und wie sie sich entwickelt hatte. Von einer unsicheren Frau aus dem Norden die mit den Röcken Fische fing zur Priesterin im Tempel.
Dann kam Susi dazu und setzte sich. Sie verkündete, dass sie ein Fest zu Ehren Lunaris und Pallas feiern würde. Damit wollte sie aber warten, bis ich wieder von meiner Reise zurück war. Ich wollte nach Byzantinon um Gewürze, Papyrus und andere Dinge welche die Amazonen brauchten zu besorgen. 
Susi sagte wir sollten uns zwei Opfergaben ausdenken, eine welche den Tag und eine welche die Nacht symbolisierte. Eine Idee hatte ich sofort, für den Tag, aber für die Nacht fiel mir nichts ein, zumindest jetzt noch nicht. 
Irgendwie hatte Susi dieselben Gedanken wie ich, als wir zum Sumpf rüber guckten. Ob die Alten noch da waren?
Wir beschlossen nachzusehen. 
Sandy blieb am Feuer sitzen, sie hatte sich einen Knöchel verstaucht. 
Also gingen wir anderen, Susi, Svenja, Mary und ich am Ufer entlang bis hinter den Bootssteg. Dort war das Wasser niedrig und die Meeresenge sehr schmal. Man konnte rüber waten.
An der Höhle angekommen hörten wir, dass die Alte nicht allein war. Aber nun wussten wir, sie war noch da. 
In der Höhle waren neben Aurelia auch noch Smaragd und Lilly. 
Als wir viel auftauchten, schien die Alte nicht begeistert zu sein. Also ging ich wieder.
Smaragd kam mir nach und meinte ich solle nicht weggehen, sondern Lilly bei einer Aufgabe helfen. Ich nickte und kehrte mit Smaragd zurück. Um was für eine Aufgabe es sich handelte wusste ich allerdings noch nicht. 

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Lilly schien mit der Alten sehr gut zurecht zu kommen. Was mich erstaunte. Auch schien die alte die kleine Kriegerin zu mögen. 
Smaragd zuppelte Lilly an dr Tunika und meinte sie würden die Alte wieder besuchen kommen. Dann gingen sie raus, nachdem sie sich von der Alten verabschiedet hatte. Ich folgte Sma und wollte wissen, bei was ich Lilly nun helfen sollte. Sie machte nur eine Andeutung und ich verstand, dass ich es noch erfahren würde. 
Wir verabschiedeten uns und ich ging zurück.
Die Alte hatte irgendein Kraut bekommen, was sie rauchen wollte. Schliesslich hüllte sie sich in Dampf ein und schien zufrieden. Mir fiel auf, dass sie Aurelia umherschickte wie eine Magd. ich verstand nicht was da vor sich ging. Also verabschiedete ich mich und ging auf die Jagd.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

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