Re: Späherberichte

Beitragvon Smaragd » Gestern 23:59

Rückblende 

Die Reise von Smasi

Stellt euch vor…weit, weit weg, hinter den amazonischen Bergen…
Sitzt vergnügt in einer Blumenwiese…ein Faun/Satyr-Wesen…namens, Smasi.

Wie es ihre Bestimmung ist…spielt sie Flöte…um den Blumen und Pflanzen und manchmal sogar Tieren oder gar Menschen neue Kraft und Heilung zu schenken.
Das Wesen ist für einen Faun untypisch alleine unterwegs…normal sind sie…sofern Menschen sie überhaupt mal sichten können… in einer kleinen Herde unterwegs. 
Doch was macht sie so alleine hier?...

Es geschah vor einiger Zeit…

…das Wesen wurde von der amazonischen Gottheit Cialia, also von der Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe, auf eine Reise geschickt.

Das Wesen bekam eine Richtung an, der es folgen musste…es wusste, wenn sie nah genug an ihrem Ziel ist wird sie es erreichen können…die feine Satyrnase kann Magie erschnüffeln…
…jo verspielt und immer mal eben kurz abgelenkt gehorcht sie Instinktiv dem Wunsch ihrer Göttin…

Die Reise ist lang…der einzige Schutz den das Wesen hat ist ihre totale Tarnung, ja wie ein Chamäleon kann sie sich ihrer Umgebung anpassen…nur wenn Jemand lange genug auf sie schaut und genau weiss da steht sie, kann man sie wahrnehmen…doch damit kommt sie nicht so schnell voran, den jede Bewegung in der geschützten Tarnung bedeutet auch gleichzeitiges anpassen an die Umgebung…und das geht nur mit langsamen Bewegungen, daher wenn ein Faun um sein Leben rennt ist sie sichtbar...soo schnell kann auch ihr natürliches Schutzmechanismus nicht reagieren …daher reist sie im Schutze der Dunkelheit…

Bei Dörfern oder Lagern von Menschen muss sie sehr achtsam sein…sie darf sich da keinen Fehler erlauben…eine Entdeckung könnte schwerwiegende Folgen haben. 
Meist laufen die Menschen vor furcht schreiend davon…und wehe wenn einer von diesen Menschen, der so ein Monster jemals sichtete und dann auch noch darüber sprach…die wurden ausgelacht die Leute glaubten natürlich das der einen knall hat. 

Nur ganz wenigen Gelehrten aus einigen Völkern ist dieses Wissen überhaupt bekannt, dass es sie wirklich geben musste. Doch das war so ein Geheimnis unter den Gelehrten und Druiden…und ja sie haben es ja auch aus alten Überlieferungen das Wissen…das heißt nicht das sie jemals sowas sahen in ihrem Leben.

Dennoch kam es ab und an vor das ein Mensch schaffte einen Faun anzulocken und ihn gar einzufangen…das Schicksal für das Wesen war dann meist angekettet auf einem Feld zu stehen…warum? werdet ihr euch fragen…nun ein Faun/Satyr hat eine Aufgabe die sie erfüllen müssen…und so merkt jeder Trottel der so ein Wesen auf seinem Land hat…das Blumen anfangen aufzublühen und die Ernte reicher wird…und manchmal sogar Krankheiten verjagt…

Das Wesen folgt einem Ruf

Smasi reist also weiter und weiter immer näher an dieses Bergmassiv…sie hat gehofft das die irgendwann kleiner werden, doch neee, die kommen immer näher und näher und werden grösser und grösser…dem Faun wird immer klarer das ihre Göttin keine Richtungsänderung wünscht. 
Als sie die ersten Anhöhen angeht…wird ihr schon etwas bange…noch hat es Wälder und Büsche…zum Schutz…doch da gibt’s auch Tierische Feinde wie der Berglöwe oder die Wölfe…die können sie riechen und jagen in der Nacht.
Die Wölfe kann sie von sich fernhalten durch einen besonderen Schrei, den nur die Wölfe wahrnehmen können…doch Pumas…werden vielleicht bisschen irritiert, doch bei denen hilft nur die totale Tarnung selbst bei Nacht…was wiederum bedeutet das sie sehr langsam voran kommt. Dazu ist es stockdunkel und unbekanntes Gelände…nicht mal der Mond scheint auf ihrer Seite zu sein.

So erklimmt das Faun/Satyr Mädchen nun Stück um Stück das Gebirgsmassiv…sie muss da drüber…

Ihr Blick nach ihrem Ziel gerichtet kommt sie nach einem langen kragsel Weg endlich bei den harten kahlen Felswänden an.
Ihr wird fast schummrig dabei…doch zum Glück weiss sie nicht wie hoch das noch sein wird dank der Dunkelheit.
Völlig erschöpft legt sie sich unter einen der letzten Dornenbüschen…isst die Beeren davon und schlummert natürlich erstmal bisschen…

Erst am nächsten Abend begibt sie sich an diese Steilwand…es ist eine Herausforderung…mit ihren Händen hält sie sich fest und ihre Beinchen suchen in den winzigen Vorstehenden Felstücken feste Standmöglichkeit zu erhalten…doch da ist auch noch ihr Geweih ab und an im Weg…sie ist ja keine Gämse.

Nach langer Anstrengung hat sie es endlich bis zum Gipfel geschafft…erleichtert erholt sie sich da oben erstmal von ihren Strapazen...einsam und alleine sitzt sie da und blick in die dunkle Stille.

Doch dann hiess es den Abstieg anzugehen. Der ist nicht weniger gefährlich…

Sie wusste zwar nicht wie lange sie daran hatte…doch die Morgensonne rückte näher und näher bis sie es endlich runter bis zum Pass schaffte.

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Glücklich endlich wieder etwas festeren Boden unter den Füssen zu haben sucht sie sich einen sicheren Ruheplatz...sie ist so sehr Erschöpft das sie gleich einschlummert ohne zu Wissen wie nah sie ihrem Ziel ist.

Smasi ist im Land der Amazonen angekommen….
Liebe ist der Blick in die Seele.
Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.

Smaragd 
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