Re: Späherberichte

Beitragvon Smaragd » Heute 15:38

Erste Begegnung mit einer Amazone

Der Tag bricht herein und das Faun/Satyr-Wesen öffnet langsam ihre verschlafenen Augen und reckt und streckt sich…die lange Wanderung liegt ihr noch in den Knochen…ihr Blick wandert noch etwas verträumt die Umgebung ab.
Da stutz sie verwundert und rappelt sich auf…und geht nach vorn an die Klippe und Blick nun das erste Mal auf dieses fremde Land…

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Ein lächeln huscht über ihre Lippen, sie spürt das sie anscheinend angekommen ist…verwundert über die Gerüche dieses Landes wandert ihr Blick über die Wälder und Talstücke wo sie erkennen konnte. Ihr Herz pocht vor Aufregung wild in ihr.

Noch scheint alles still in diesem Land…so begibt sie sich unbesorgt nach unten ins Tal…irgendwann landete sie bei den Ruinen unter dem Sanctum. 

=Das Sanctum steht auf geweihtem Boden und ist den Amazonen sehr heilig, dort lebt auch ihre Halbgöttin die Hoheit Atrista=

Smasi weiss davon natürlich nichts…sie hat zwar die Zeltplanen vom Pass oben gesehen…doch für sie bedeutet es nur dass es Menschen gibt hier.

Sie stand also unter dem einen Heiligtum…sie roch zwar das es irgendwie einen besonderen Ort war…doch ihre Gedanken waren ganz von ihrem starken Hunger besessen…den dort drunter hatte es reichlich frische Blumen und Beerensträucher um sich herzhaft den Bauch vollzuschlagen.
Sie war also total unachtsam und stopfte sich vergnügt den Mund mit Beeren voll…vielleicht lag es an dem heiligen Boden der ihr irgendwie instinktiv Sicherheit vermittelte…sie war so sehr vertieft ins Essen zwischendurch nahm sie sogar ihre Flöte heraus und spielte vergnügt… 

…so dass sie die herankommende Gefahr gar nicht bemerkte…

Nicht weit weg von dem Faun-Mädchen…machte nämlich eine Amazonenkriegerin ihre Patrouille…und diese horchte verwundert auf als sie ein vergnügtes kichern und schmatzen und gar Flötenklänge wahrnahm. Sie folgte den Tönen die sie hörte und schlich sich heran…als sie näher kam erblickte sie das fremde Wesen…natürlich hatte sie mit vielem gerechnet aber nicht mit sowas…und nein sie hatte noch keinen Wein getrunken, sie war sich also sicher das ihre Augen sie nicht täuschten. Auch wenn sie sich nicht erklären konnte was sich da an dem Busch zu schaffen machte. Sie schritt also mutig drauflos. Sie war nun so nahe das sich nur noch eine recht kleine Distanz zwischen ihr und dem fremden Ding befand.

Smasi war so sehr vertieft in ihr lautes Schmatzen. Da sprach sie von hinten Jemand an=WER BIST DU? =

Das Faun-Wesen erschrak so sehr, dass sie einen riesen Satz in Busch machte und ihr Schutz-Instinkt Tarnte sie natürlich sofort.

Vor den Augen dieser Amazone spielte sich ein seltsames Szenario ab…sie staunte nicht schlecht als das seltsame Ding hoch juckte und sie dann die Äste des Busches krachen hörte und es…irgendwie verschwand. Sie liess sich aber nicht weiter davon irritieren…den diese Amazone war ja nicht irgendwer…nein es war die Kriegerin des Feuers…und diese hatte reichlich Erfahrung mit seltsamen Wesen…Zwergen, Drachen, Kobolde, Katzenwesen, Wolfstiger, Elfen, Baumgeister…und noch einigen mehr…manche davon lebten oder leben immer noch im Land der Amazonen. Doch das weiss natürlich das Faun-Wesen nicht.
Cindy reagierte instinktiv richtig und sprach nun weiter mit ruhiger besänftigender Stimme in die Richtung wo sie das Wesen vermutete. Ihr Blick blieb Zielgerichtet und freundlich.

Smasi war erstmal starr vor schreck und ihr Herz schien ihr gleich aus dem Mund zu hoppeln. Es dauerte ein Weilchen bis sie etwas ruhiger wurde und überhaupt fähig war sich wieder zu bewegen. Sie lauschte der Stimme die so gar nicht bedrohlich klang…was sie total irritierte und das von einem Menschen. Also drückte sich Smasi langsam durch den Busch um die eine Steinsäule und versteckte sich dahinter.

Der Blick der Kriegerin folgte dem krachen der Äste und redete weiter beruhigend auf dieses Fremde-Wesen ein. Schliesslich wollte sie wissen wer hier so rumstromert. Gerade in dieser schweren Zeit wo ihr zu Ohren kam das Jemand von einem Attentäter sprach den man losschickte um die Hoheit zu töten. Sie blieb trozdem weiter ruhig und sprach weiter…ihre Augen wurden gross als sich vor ihr bei der Säule das Wesen wieder sichtbar machte…und sie anstarrt neugierig und ängstlich zu gleich.
Der Amazone kahm nun die Erfahrung zu gute…sie zeigte dem Ding ihre Hände…und sie lies ab von ihren Waffen…war es Mut? Oder einfach Irre? Vielleicht bisschen von Beidem…^^

…sie vertraute da natürlich ganz ihren Instinkten und Fähigkeiten…sie stellte sich vor…und versuchte dem Wesen zu erklären das sie hier nicht rumlaufen darf…und das, dass da oben das Heiligtum sei und sie sich fern halten muss davon…und es auf keinen Fall betreten darf…da sie einen Attentäter suchen und die nerven im Land angespannt seien deshalb…

Smasi traute sich also sich zu endtarnen und sich zu zeigen…sie blickte nun der Amazone die sich Cindy nannte in die Augen. Sie bemerkt natürlich wie diese Amazone erst was staunte und sich dann schnell fasste und sie genau unter die Lupe nahm. Das Faun-Mädchen traute sich gar nicht sich zu regen…nur mit mühe war sie fähig mit dieser Kriegerin zu kommunizieren mit nicken und Kopfschütteln…irgendwann brachte sie, sie sogar dazu ihren Namen preis zugeben also stotterte sie leise*Smasi*.

Zu viel mehr war das Satyr-Wesen nicht in der Lage so aufgeregt war sie…sie war dankbar das diese Kriegerin sie nicht einfing…und auch nicht jagte. Und sie am Ende laufen liess…
Smasi filzte also davon so schnell sie konnte…

Die Kriegerin des Feuers…ging auch weiter…ihr war auch nicht so recht klar was das eben genau war…

Cindy begab sich zum Sanctum hinauf … dort hatten sich einige der Amazonen versammelt…ja bei der halb Göttin Atrista…

Die Kriegerin des Feuers musste natürlich ihr Erlebnis von eben preisgeben…und viel mehr wie Spott und Hohn kassierte sie nicht…doch wie sollte sie dieses auch Beweisen oder erklären wusste sie ja nicht mal was es war…und die Amazonen schienen auch noch nie von sowas gehört zu haben…
…doch sie selbst wusste was sie gesehen hatte und sie wusste auch das sie auf ihr Herz vertrauen konnte…das dies Wesen keine Gefahr bedeutet…und sie es womöglich noch mehr sehen würde.

…ihr war gewiss das sie alle noch staunen würden wenn sie es dann selbst sehen würden dieses Wesen...
Liebe ist der Blick in die Seele.
Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.

Smaragd 
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